Meghans Opferrolle

Man mag es kaum glauben, aber immer noch steht diese weltbewegende Frage im Raum – wer hat wen zum Weinen gebracht?

💥 Die Britische Presse berichtete gemäss Quellen, Meghan habe Kate bei der Anprobe zum Weinen gebracht. Kate wollte Frieden mit einem Blumenstrauss stiften. Meghan meinte, das sei nicht genug und schmiss den Strauss in den Müll.

💥Meghans Sprachrohr Omid Scobie behauptete in seinem Buch „Findig Freedom“ (bei dem Meghan mitgewirkt hat) keine der beiden Frauen hätte geweint.

💥 Meghan sagte im Oprah-Interview aus, Kate habe sie zum Weinen gebracht, hätte sich dann mit Blumen entschuldigt, sie hätte ihr verziehen.

Nun kursiert eine weitere Aussage im Netz aus einer Givenchy-Quelle. Ihr Hochzeitskleid war von Givenchy und damals kam es ja zu diesem Jahrhundert-Desaster.

Die Mitarbeiterin, die damals bei der Anprobe gearbeitet hat, beschreibt Meghan als die Ausgeburt der Hölle.

Was Meghan sagt, sind nichts als Lügen und Unsinn. Sie war eine absolute Diva und behandelte die Näherinnen und Givenchy-Mitarbeiter furchtbar und war fies zu Clare, die die meiste Zeit da war. Clare Waight Keller hatte versucht, Meghan dazu zu bringen, ein gedeckteres Weiss (passend für eine Geschiedene) und einen dezenten Schleier zu tragen, aber Meghan schrie sie nur an wegen ihrer unnötiger negativer Meinung.

Alle Mitarbeiter waren wegen Meghan mit ihrem Latein am Ende. Sie mussten die strengen Regeln und lange Arbeitszeiten ertragen. Sie schrie dann rum, die Arbeit sei schrecklich und nicht so, wie sie es wolle und zwang sie, wieder von vorne anzufangen. Sie schlug eine der Mitarbeiterinnen, die die Anprobe für eine der ersten Design-Ideen durchführte, obwohl sie nichts falsch gemacht hatte. Die Mitarbeiter fanden, dass Meghan es sehr genoss, sie wie Diener zu behandeln und sie ständig herabzusetzen, während sie ihnen im Nacken saß. Die Meisten waren am Ende nervöse Wracks.

Die Givenchy-Mitarbeiter gaben ihr Spitznamen „The Dictator Duchess-To-Be“. Die Mitarbeiter verstanden nicht, wie Clare es zulassen konnte, das Meghan sie so behandelt und weil das Endergebnis überhaupt nicht den hohen Standards von Givenchy entspricht. Dies war der Hauptfaktor, warum Clare danach plötzlich entlassen wurde. Aber Clare sei offenbar genau wie Meghan, arrogant und aufdringlich.

Meghan brachte Catherine zum Weinen, weil sie richtig bösartig zu Charlotte war. Sie wollte Charlotte und George auf keinen Fall bei der Hochzeit haben, aber Charles und die Queen zwangen sie dazu, da sie Harrys Nichte und Neffe sind und schliesslich zahlen sie für alles, also hatte sie es zuzulassen. Es war nicht Meghan, die das Hochzeitskleid bezahlte sondern Charles. Sie änderte ständig ihre Meinung über Stil und Design des Kleids, ob sie einen Schleier wollte oder nicht. Deshalb hatte sie am Ende ein schlecht sitzendes Kleid, weil es im Grunde in letzter Minute zusammengestellt wurde, weil sie permanent ihre Meinung änderte.

Aber was Charlotte betrifft. Meghan hasste es, Charlotte als Brautjungfer einzubeziehen. Sie verspottete sie ständig und erschreckend deutlich. Sie machte sich über sie lustig, vor allem, wenn sie von zu Hause oder der Schule wie jedes kleine Kind ankam, ein bisschen unordentlich vom Spaß haben. Sie nannte sie pummelig und verspottete ihre Stimme.

Maria, die das Verhalten von Meghan miterlebte, erzählte es Kate. Sie und William waren sehr wütend, da Charlotte geweint hatte und Meghan sich über sie lustig gemacht hätte, weil sie weint.

Ivy Mulroney, kein nettes kleines Mädchen, war ständig unhöflich zu den Frauen, die bei der Anprobe des Kleides arbeiteten. Meghan bevorzugte Ivy gegenüber Charlotte und spielte die beiden gegeneinander aus. Sie sagte immer wieder, dass Ivy das beste Blumenmädchen sein würde und Charlotte lernen sollte, wie sie zu sein. Charlotte wurde schließlich aus der Anprobe herausgezogen, weil Meghan, Jessica und Ivy sie verspotteten und schikanierten. Deshalb hatte Charlottes Kleid nicht die richtigen Masse.

Die Schuhe waren ein großes Problem für die in der UK geborenen Blumenmädchen und ihre Eltern, weil sie wirklich unbequem waren. Meghan weigerte sich, sie Strumpfhosen oder sogar Socken tragen zu lassen und sagte zu den Givenchy- und Aquazurra-Mitarbeitern, das passiert, wenn man Kinder verhätschelt und sie sich in schreckliche weinerliche Gören verwandeln, die alles wollen, dabei sei es IHRE Hochzeit.

Die Blumen-Kopfkränze waren auch Last-Minute und wurden bei Charlotte just bevor sie ins Auto einstieg angepasst. Ivy wurde von Meghan wieder als die Besondere herausgehoben und als Mini-Ehrenmädchen bezeichnet, weshalb sie keinen Blumenkranz oder einen eigenen Strauß hatte. Der Florist wurde so in letzter Minute hochgejagt, weshalb das Farbschema der Blumen nicht zu den Farben des Hochzeits- und Blumenmädchenkleides passte.

Es gibt auch Juicy-News aus dem Luxus-Hotel in Ibiza, in dem Meghan und Harry 2019 ihre Ferien verbrachten (mysteriöserweise obwohl ihr angeblich der Pass weggenommen war). Die Dame, die damals neben ihrem Studium in der Cocktail-Bar des Hotels arbeitete weiss zu berichten, dass Meghan und Harry sehr anstrengend waren. Allen im Hotel war ausserdem aufgefallen, dass man Archie nie zu Gesicht bekam. Weder ihn noch seine Nanny.

Meghan war sehr unbeliebt, weil sie in der Bar jeweils nach Nachschub schrie, nur um ständig ihre Bestellungen zu ändern. Für ein Hotel wie dieses, dass es gewohnt ist, mit den hohen Ansprüchen von Berühmtheiten und Milliardären umzugehen, war sie schon ein anderes Level. Obwohl sie angeblich Yoga-Fan ist, hat sie null Interesse gezeigt. Sie war meist im Restaurant oder an der Bar, wo sie das Personal schikanierte, weil ihr die Art und Weise nicht gefiel, wie sie arbeiteten, wie sie die Gläser hielten oder hinstellten. Bald wollte sie keiner mehr bedienen.

Während einer Spa-Behandlung soll sie einen Hot-Stone nach der Masseuse geworfen haben. Deswegen wurde offenbar eine Beschwerde beim Kensington Palace eingereicht.

Wie viel kommt davon offiziell raus, wenn sie weiter die Firma angreift?

Messiah

Drama, 2020, USA

Mit: Michelle Monaghan, Mehdi Dehbi, Tomer Sisley

1 Staffel 10 Folgen

Ich habe hier eine schwarz-weiss Malerei erwartet. Aber die Serie hat mich überrascht. Positiv überrascht. Sie ist sehr facettenreich.

In der ersten Folge musste ich an etwas denken, was ich vor ein paar Monaten zufällig gelesen habe. Es ist eine Prophezeiung, der in den USA bekannten Prophetin Silvia Brown zum Antichristen:

Er wird im Jahr 2005/2006 in der Gegend von Syrien geboren. Etwa 2030 wird er behaupten, der auferstandene Christus zu sein und das alle, die ihm folgen, gerettet werden. Er wird langes, schulterlanges, tiefschwarzes Haar und große braune Augen haben. Seine Verführung wird mit einer großen Vorspiegelung von Mitgefühl, Gewaltlosigkeit und dem Wunsch nach Weltfrieden und Einheit beginnen. Er wird eine charismatische Gabe und eine vorgetäuschte Demut haben. Er ist ein Genie der Manipulationen und ein meisterhafter Mentalist, Psychologe und Selbstdarsteller.“

Daran hab ich mich in der ersten Folge erinnert und mich gefragt, ob Netflix das als Vorlage für die Serie benutzt hat.


Während des Angriffs auf Damaskus tritt ein Strassenprediger auf. Ein Sandsturm zieht auf und dauert über einen Monat, die Syrischen Truppen besiegen den IS und der Prediger hat während der gesamten Zeit gepredigt. Die Menschen glauben in ihm den Erlöser gefunden zu haben und folgen ihm durch die Wüste zur Israelischen Grenze.

Dort wird er verhaftet, verhört und verschwindet aus der Gefängniszelle, hält eine Predigt am Tempelberg, wo er einen angeschossenen Jungen ins Leben zurückholt, um dann in Texas aufzutauchen, wo er ein Mädchen vor dem Tornado rettet.

Der sogenannte „Messias“ wird auf der ganzen Welt bekannt. Sind ihm zu Beginn die Moslems gefolgt, sehen sie in ihm eine Bedrohung, da er den Koran nicht korrekt anwendet. Die Juden und die USA sehen in ihm einen neuen Terroristenführer, die eine Hälfte der Menschheit glaubt den Antichrist vor sich zu haben und die andere folgt ihm blind, in der Hoffnung auf Erleuchtung oder Erlösung.

Obwohl nahezu jede Religion auf einen Erlöser wartet, hätte sie sehr viel Mühe damit, wenn er aus einer anderen Kultur oder Religion käme. Die Amerikaner würden kaum einen Araber als ihren Erlöser anerkennen, die Araber Gott-Bewahre einen Juden. Der Erlöser müsste schon ein paar Mal auftauchen, um es jedem Recht zu machen. Und selbst, wenn man an ihn glaubt, bedeutet es Panik. Denn mit ihm kommt die Feuertaufe. Jeder hat Angst, ob er die auch besteht. Deshalb führt sein Auftauchen nicht nur zu Frieden sondern auch zu sehr vielen Unruhen.

Er selbst bezeichnet sich nicht als „Messias“ noch sagt er den Leuten was sie tun sollen. Sie wollen, dass er sie führt, hören ihm aber gar nicht zu. Seine Aussagen sind im Grunde die eines guten Lehrers. Er ist der Spiegel seiner selbst.

Selbst diejenigen, die seine Verehrung belächeln, sind auch nur Sklaven ihrer eigenen Religion. Die CIA Agentin Eva ist hier ein gutes Bespiel. Sie vermutet hinter jeder seiner Bewegungen einen terroristischen Anschlag. Ihr gesamtes Leben konzentriert sich auf die Jagd nach Terroristen. Durch ihr Misstrauen gegenüber der Menschheit ist sie sehr einsam und isoliert. Egal woran du glaubst, oder glaubst nicht zu glauben, du bist der Sklave deiner eigenen Doktrin und das ist nicht Gott.

Diejenigen, die ihm nahekommen versuchen durch ihn einen neuen Kult zu erschaffen. Eine neue Religion aufzubauen als gäbe es nicht genug davon. Seine Anhänger folgen ihm, warten begierig auf jedes Wort. Warten, dass er die Entscheidungen für sie trifft, damit sie keine Verantwortung übernehmen müssen. Sie werden enttäuscht, weil er nicht mehr „Special Effects“ liefert oder wenn ihre selbst produzierten und in ihn projizierten Phantasien nicht erfüllt.

Ist er nun Gottes Sohn oder ein Trickbetrüger? Immer wenn man glaubt, die Antwort zu haben, kommt es anders.

Die Serie regt zum Nachdenken an. Was wäre wenn. Lässt es offen, ob er nun tatsächlich besondere Fähigkeiten hat oder ob da nur Tricks dahinter sind.

Sie lässt den Zuschauer seinen eigenen Glauben hineininterpretieren. Wenn du glaubst, er ist der Messias, dann glaubst du, dass er über Wasser laufen kann, dass er sich beamen kann. Wenn du es als Humbug abstempelst, dann hat er für dich getrickst. Du entscheidest, was du glauben willst.

Sehr viele sind frustriert über das Ende und wollen eine 2 Staffel, die es aufklärt. Sie hassen es, dass ihnen die Serie nicht sagt, was sie glauben sollen.

Ich persönlich fand die Serie sehr gut gelungen und eine echt positive Überraschung. Guter Cast, authentische Bilder und Geschichten. Eine 2 Staffel wird es nicht geben und braucht es nicht. Es ist alles gesagt, was es zu sagen gibt.

Bewertung: 5 von 5.

Game of Thrones für Amateure

Gestern Abend war es soweit. Die Milliardärin Oprah befragt die zwei Millionäre Meghan und Harry, wie schwer es war die Welt der Milliardäre zu verlassen, um als ganz normale Millionäre mit neuem Personal und neuer Villa zu leben.

Ich wollte es mir eigentlich nicht antun. Aber da waren so viele Geschichten und ich musste mir meine eigenen Meinung bilden.

Hochspannend und nur mit Shots ertragbar.

Also wo fangen wir an, in diesem Tal des versuchten Schluchzens?

Meghan beharrt weiterhin, sie hätte nichts über die Royals gewusst bevor sie Harry traf. Sie hätte sie nie gegoogelt. Bereits 2018, vor der Hochzeit, haben ihr die Britischen PR-Agenturen geraten, diese Geschichte zu korrigieren und sich zu entschuldigen, weil es eine offensichtliche Lüge ist. Meghan hat sogar in ihrem eigenen Blog „Tig“ über die Royals geschrieben und war ein Fan von Kate. Ihre Schulfreundinnen haben der Presse erzählt, wie besessen sie von den Royals war, ihr Zimmer war voller Poster von Diana. Aber ihre Ami-PR Agentur wollte unbedingt bei dieser Geschichte bleiben. Bis heute erzählt sie diesen Mist. Nur um ein paar Minuten später hinzuzufügen, dass sie mit Eugenie bereits befreundet war, bevor sie Harry traf.

Sie wusste nicht, dass man vor der Queen einen Knicks machen muss, sie war „geschockt“ als man es ihr 5 Minuten vor dem Treffen sagte und sie es noch schnell üben musste. Oprahs Antwort „Whooooooow“.

Als würde man Dumm und Dümmer zusehen 🤦‍♀️

Sie jammern, weil sie von der Familie nicht mehr finanziell unterstützt werden. Harry hätte nie erwartet, dass sie für die Sicherheit nicht mehr aufkommen werden und dass sie kein Geld mehr bekommen „Meine Familie hat mir buchstäblich den finanziellen Geldhahn zugedreht, und ich musste für unsere Sicherheit sorgen

Als Grund wurde ihm die Statusänderung angegeben, weil er kein arbeitender Royal war. Meghan: „Sie haben Harrys Sicherheit weggenommen. Ich habe Briefe an seine Familie geschrieben – ich akzeptiere, dass ich es nicht haben kann. Aber ich flehte: „Bitte sorgen Sie für die Sicherheit meines Mannes. Bitte ziehen Sie nicht seine Sicherheit ab. Und sie sagten, das ist nicht möglich„.

Oh Lord! Die beiden, fast 40-jährigen haben herausgefunden, dass wenn sie einen Job kündigen, sie keinen Lohn mehr bekommen und jammern nun, weil Papa kein Taschengeld mehr gibt, um ihr Luxus-Leben zu finanzieren. Und Harry ist nun klar geworden, wie teuer er eigentlich ist. Arrogant erwarten sie doch tatsächlich, dass der Steuerzahler für sie aufkommt, während sie in Hollywood herumturnen. Die einfache Logik, das britische Polizisten in einen anderen Staat nicht die gleichen Rechte haben wie im eigenen, scheint ihnen auch fremd. Sie erwarten Mitleid, weil sie nur noch das Geld seiner Mutter Diana haben. Sie deuten an, Diana hätte alles kommen sehen und ihm deshalb das Geld vererbt. Nein also, es hat sicher nichts damit zu tun, dass er ihr Sohn ist.

Die Idee mit Netflix und Spotify entstand während Corona, angeblich hat sie ein Freund darauf gebracht und die Firma hätte sie dazu getrieben die Deals einzugehen, weil sie ja von ihnen kein Geld mehr bekamen. Es gab aber schon 2019 Berichte, sie seien in LA auf Reality-Show Suche, verlangten aber horrende Preise, die keiner bereit war zu zahlen. Gleich nach ihrem Abgang im Januar 2020 wurde berichtet, dass sie versuchen, einen Deal an Land zu ziehen. Ein paar Monate später haben sie den Deal bestätigt. Also nichts mit Notfall-Plan, sondern geplant, bevor sie den Job kündigten.

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Meghans Babybauch ist ziemlich gross, als würde sie gleich das Baby bekommen und nicht erst im Sommer. Sie erzählt „Weisst du, drei Tage vor unserer Hochzeit haben wir geheiratet. Keiner weiß das. Aber wir riefen den Erzbischof an und sagten einfach: Schauen Sie, diese Sache, dieses Spektakel, das ist für die Welt. Aber wir wollen unsere Vereinigung zwischen uns.

Hoppla. Mit anderen Worten sagt Meghan, dass sie illegal gehandelt haben, man kann nicht zwei Mal in der Kirche von England heiraten sowieso nicht draussen und unter Ausschuss der Öffentlichkeit, da das Recht gegeben sein muss, Einsprache gegen die Ehe zu erheben. Dass die Ehe nicht gültig ist, da es keine Zeugen gab, und dass sie mit ihrer Scheinhochzeit die Steuerzahler betrogen haben.

Eine Sussexquelle relativierte am Nachmittag, diese Hinterhof-Hochzeit sei ein privater Austausch von Gelübden gewesen, legal verheiratet wurden sie am 19. Mai. Meghan hätte es falsch beschrieben.

Ach so…Puhhh. Kann passieren. Die Heiratserprobte Meghan weiss nicht, was eine Heirat ist. Aber schön lässt sie die Millionen-Fans draussen wissen, es war nur eine 32-Millionen-Show für euch.

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Meghan und Harry wollen nun endlich „authentisch leben“ und „zu den Grundlagen zurückkehren“ als sie Oprah einen Einblick in ihr Villa-Leben gewähren und Archies Hühnerstall zeigen, mit Hühnern die sie von einer Hühnerfarm gerettet hat.

Meghan hat Hühner gerettet. Mein Kopfkino dreht grad ein bisschen. Meghan, wie sie eine Farm stürmt und die Herausgabe von 10 leidenden Hühnern verlangt, weil sie sie grad fürs Interview braucht. Was ist mit den anderen 1000 Hühnern passiert? Und wir haben es verpasst. Meghan hat Hühner gerettet und es gibt keine Fotos davon!!! Und wo in Gottes Namen hat sie in Montecito leidende Hühner gefunden, die gerettet werden mussten?

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Auch ein Bild von Archie am Strand wurde gezeigt. Und es scheint als hätte ihre Freundin letzte Woche tatsächlich ein Bild von Archie gepostet.

Ihre Freundin silver tree hat nach den Mobbing-Vorwürfen auf IG Meghan verteidigt und dazu ein paar Fotos gepostet. Im Netz wurde gerätselt, ob es Archie ist. Ein paar Minuten später hat sie das Foto mit „Archie“ entfernt. Als gute Freundin von Meghan, die sie kennt und weiss, wie sehr sie ihr „Privatleben schützt“, hätte sie sicher nie unbedacht ein Foto von Archie gepostet. Meine Theorie ist, dass es Absicht war. Sie wollten mit einem langersehnten Bild von Archie von den Mobbingschlagzeilen ablenken, aber da ging was schief oder jemand hat interveniert. Jedenfalls hat keine einzige Zeitung darauf reagiert.



In ihren fast 4000 $ Armani Kleid, dass aussieht, als hätte ein Vogel drauf geschissen, beschwert sich die traumatisierte Meghan, die 7 Mal in 2,6 Sekunden blinzelt, dass Archie keine Titel hat, was ja sein Geburtsrecht ist.

Meghan: Die Vorstellung, dass das erste farbige Mitglied dieser Familie nicht den gleichen Titel trägt wie andere Enkelkinder… Es ist nicht ihr Recht, es wegzunehmen.

Meghan erklärt weinerlich, als sie schwanger war, „gab es Gespräche darüber, wie ihr Kind aussehen würde, wie dunkel es sein würde„. Sie sagt nicht explizit, es gab rassistische Äusserungen, aber ihr Schlucken und Oprahs offener Mund sollen es als Rassismus darstellen. Es könnte auch einfach ein Gespräch in der Familie sein, wie das Kind aussehen könnte. Sie sagen nicht wer es war. Sie lassen es offen somit steht eigentlich jeder unter Verdacht.

Ich beschuldige hier den dummen Harry, weil er seiner begrenzt denkenden Frau, die soviel über die Royals gelesen, aber nichts verstanden hat, die Regeln nicht erklärt hat.

1917 erließ König Georg V. eine schriftliche Anordnung, dass nur königliche Nachkommen, die in der direkten Erbfolge stehen, zum Prinzen gemacht werden und den HRH-Titel erhalten können. Nach diesen Regeln hat Archie Anspruch auf den Titel „HRH“ oder „Prinz“ wenn sein Großvater Charles den Thron besteigt.

Und offenbar scheint Meghan vergessen zu haben, dass sie den Titel Earl of Dumbarton, der Archie bei Geburt zustand, selbst abgelehnt haben, weil sie wollten, dass er normal aufwächst.

Es steht sogar in „Finding Freedom“ und Meghans Anwälte mussten vor Gericht gegen die Mail on Sunday einräumen, dass Meghan auf einer gewissen Ebene zum Buch beigetragen hat.

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Immerhin war es auch am 8. Mail 2019 ihre Ankündigung. Jetzt schluchzt sie, dass er keine Titel hat und kein Prinz ist und dadurch nicht geschützt ist.

Auch das ist falsch. Ein Prinz erhält nicht automatisch Polizeischutz, die Sicherheit von Prinzessin Beatrice und Eugenie wird nicht vom Steuerzahler bezahlt. Die Kinder von Anne und Edward haben trotz der Tatsache, dass sie die Enkelkinder der Queen sind, keine Prinzen und Prinzessinentitel. Weil sie zu weit weg vom Thron sind, ganz einfach. Oder sind sie etwa schwarz und wir haben nichts davon mitgekriegt? Mit Charles Plänen, die Monarchie zu straffen, wird es sowieso weniger Titel geben. Aber Meghan sät das Gerücht, es geht nur um Rassismus.

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Für beide ist klar und sie erwähnen es ein paar Mal, Alle waren toll, aber Es hat sich alles nach unserer Australien-Tournee geändert. Und dann erscheinen Bilder von Dianas Reise nach Australien und was für ein Erfolg sie war. Sie pflanzen damit die Idee, es war Eifersucht. Sie waren auf ihrer Australien-Reise so erfolgreich, die anderen Royals waren eifersüchtig und seither hat sich alles geändert.

Nur dass die Firma alles dafür tut, dass eine Reise zum Erfolg wird. Ihre Existenz hängt davon ab. Diana hat Australien gerettet, zum Wohle der Monarchie. Das Ziel der Firma war es, dass die beiden auf ihrer Reise erfolgreich werden. Sie versucht aber Selbstzwecke zu verhindern. Im Mittelpunkt muss die Krone stehen, nicht ein einzelner Titelträger.
Aber etwas anderes ist auf dieser Reisen geschehen. Die Zuckerschnute hatte eine heisse Tasse Tee nach ihrer Mitarbeiterin geworfen. Die Firma musste 250’000£ Pfund bezahlen, damit sie nicht klagt. Ich kann mir also gut vorstellen, dass sie wegen Meghans Diva-Alluren die Schnauze voll von den beiden hatten.

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Meghan behauptet, Kate hätte sie vor der Hochzeit zum Weinen gebracht. Sie möchte aus Respekt vor Kate nicht sagen, was genau war, aber ihre Gefühle waren verletzt. Kate hätte sich dafür entschuldigt und „ich vergebe ihr„. Aber für sie war das ein Wendepunkt (Vor der Hochzeit, aber alle waren toll bis Australien?)

Und offenbar verhält es sich so,, dass die bösen Männer in grauen Anzügen dir den Autoschlüssel wegnehmen, wenn du ein Royal wirst. Ich weiss beim besten Willen nicht wie die anderen Royals ohne diese Fahren können. Und sie tun es rege. Sogar die Queen fährt noch selbst.

Sie durften auch keine Handys haben. Ach diese blöden Bilder, die das Gegenteil beweisen! tztztz

Auch der Pass wird einem weggenommen und man darf seine Freunde nicht treffen.

Wie ist sie nach New York geflogen und wie konnte sie alle ihre Ferienreisen unternehmen?

Dem widerspricht auch die Presse. Bei zahlreichen Ausflügen wurde sie gesichtet, wie Pub-Besuchen, Kosmetik- und Einkaufstouren. Jede britische Zeitung lehnte es jedoch ab, Fotos von diesen Ausflügen zu kaufen.

Sie erzählt auch, dass ihr niemand geholfen hat, das Protokoll zu verstehen obwohl sie mehrmals darum gebeten hat. Mit anderen Worten, sie ingoriert Samatha Cohen. Die langjährige und angesehene Mitarbeiterin des Palastes, die Meghan zur Seite gestellt wurde, um sie auszubilden hat nach 6 Monaten den Job gekündigt und nach 17 Jahren der Krone den Rücken gekehrt.

Je mehr sie erzählt desto mehr hat man den Eindruck sie hatte und hat bis heute absolut keine Ahnung, was es bedeutet ein Royal zu sein. Gemäss ihr, musste sie nur rumsitzen und durfte nichts machen – Da kommt mir doch die Darstellung von Diana in „The Crown“ in den Sinn. Was auch eine Lüge ist, denn es war nicht so. Sogar Diana hat sehr oft ihre Freundinnen getroffen. Aber Meghan verweist auf die Serie und die falsche Darstellung. Es geht eben nichts ohne den Link zu Diana.

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Sie sei selbstmordgefährdet gewesen und hätte keine Therapie machen dürfen. Es war ihr peinlich das Harry einzugestehen. Dem Harry, der durch seine Mutter traumatisiert ist und sie sicher beschützen wollte. Die Firma hatte ihr trotz ihres und Harrys flehen nicht erlaubt, einen Therapeuten aufzusuchen. Meghan Markle darf für Vogue arbeiten, sie darf offizielle Veranstaltungen ablehnen, um Beyoncé zu treffen, im Privatjet durch die Gegend fliegen, aber sie darf keinen Therapeuten aufsuchen, was Harry, Kate, Diana und Charles erlaubt war. Das ist für mich einfach sehr schwer vorstellbar. Sorry!

Ihr bemühter, sehr bemühter dramatischer Blick und Ausdruck bei diesem Thema haben mich daran erinnert, warum sie es in Hollywood auch nach 20 Jahren nicht geschafft hat. Vor allem war es für mich ersichtlich, dass beide, Meghan und Oprah, die Themen geübt haben. Die Schockmomente wirkten unecht, einstudiert, geübt. Oprah ist keine gute Schauspielerin. Auch keine gute Journalistin. Sie fragt bei Meghan überhaupt nichts nach. Im Gegenteil, sie platziert die Rassismus Gerüchte regelrecht. Bei Harry war sie anders. Da hat sie nachgebohrt.

Aber wenn Harry redete hielt Meghan die Luft an. Sie war extrem angespannt, wenn Harry etwas sagte. Der Junge ist einfach ein Bauerntölpel. Er spielt in diesem Spiel nur eine Nebenrolle und ist Mittel zum Zweck. Und sie hat Angst, dass er etwas Falsches sagt.

Es ist sehr offensichtlich, dass sie es sich mit der Queen nicht verscherzen wollen. Die Queen ist sehr beliebt, gegen sie können es die beiden nicht aufnehmen. Aber sobald die Queen stirbt, wird es sowieso sehr heikel für die Monarchie, da Charles an der Reihe ist. Und die beiden positionieren sich schon jetzt. Indem sie Charles und William, wenn auch vorsichtig, aber doch offensichtlich angreifen. Sie werden für die Abschaffung der Monarchie werben, für die Freiheit von Charles, William und Kate „kämpfen“. Sie beide haben vor, in den USA bereits etabliert zu sein, während Charles und William ihr Erbe davonsegeln sehen. So sieht wohl ihr Plan aus.

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Die beiden wiederholen sehr oft, sie wären nicht geschützt gewesen. Der Palast hätte sich nie für sie eingesetzt, wenn es um die Presse ging. Meghan: Mir wurde klar, dass nicht nur ich nicht geschützt wurde, sondern dass sie bereit waren zu lügen, um andere Familienmitglieder zu schützen, aber sie waren nicht bereit, die Wahrheit zu sagen, um mich und meinen Mann zu schützen. Die britische Presse ist für ihre Agressivität berühmtberüchtigt. Aber Journalisten melden sich zu Wort und behaupten, es sei gelogen. Der Palast hat sich sehr wohl eingemischt, sie kontaktiert, wenn eine Story falsch war oder sie gebeten, die Story nicht zu publizieren, obwohl sie wahr war. Was haben die beiden erwartet? Dass die Queen höchstpersönlich die Büros der Daily Mail stürmt, um zu drohen, sie sollen Meghan nicht mehr kritisieren?

Wenn man schon der Britischen Presse Rassismus vorwirft, sollte man nicht die Schlagzeilen von „Globe“ und „National Enquirer“ zeigen. Recherche ist in diesem Interview wirklich das grösste Opfer.

Das Imperium schlägt zurück

Das wird es. Und wie es das wird. Es legt ihnen schon seit ihrem Anfang kleine Steine in den Weg, die sich am Ende als Berge entpuppen. Die Firma hat zugesehen, wie sie bereits vor der Hochzeit ihren Weg planten, ihre Marke „Sussex Royal“ aufbauten. Sie haben sie sehr viel Zeit und Geld in den Aufbau investieren lassen. Und als die beiden ihre Kündigung einreichten, sagten sie, ihr könnt gehen, aber die Marke könnt ihr nicht Nutzen. Boom!

All das investierte Geld zum Fenster rausgeschmissen und kein Plan wie weiter. Archewell war eine Notlösung, die sie sich über Nacht ausdachten, vergassen Domains zu registrieren und Anträge zu unterschreiben. Sie mussten improvisieren.

Die Firma hat wie jeder andere auch, schon seit der Hochzeit gewusst, dass es irgendwann Mal ein Oprah-Interview geben wird. Der Coup mit den Mobbing-Vorwürfen war von langer Hand geplant und nur der richtige Zeitpunkt abgewartet. Und der war perfekt. Für Meghan war der Auftritt zur Prime-Time bei Oprah ein sehr wichtiger Meilenstein, es hätte sie über Nacht in den Staaten sehr bekannt machen können. Aber kurz vorher wird sie hochoffiziell und öffentlich des Mobbings beschuldigt. Die Anschuldigungen werden untersucht, das kann bis 2022 dauern. Die Firma lässt sich Zeit. Aber jede seriöse Firma oder Organisation wird nun vorsichtig sein und es sich zwei Mal überlegen, ob sie sich von Meghan präsentieren lassen will. Boom!

Und das Übergangsjahr ist vorbei, hochoffiziell sind sie kein Teil der Firma mehr, sie sind jetzt nur noch Boulevard-Frass und die Firma wird sie nicht schützen.

Aber die Firma hat die Zeit überdauert und sie ist geduldig, sie geht strategisch vor. Sie werden sich Zeit lassen, aber jeder Schlag wird sie hart treffen. Meghan dachte wirklich, sie könne sich mit einer Institution, die es seit einer Trillion Jahren gibt, anlegen.

Meghan hat sicher etwas gegen sie in der Hand, sonst wäre sie nicht so grössenwahnsinnig und selbstsicher. Sie ist aber sehr dumm und naiv, wenn sie glaubt, was auch immer sie hat, würde jemals publiziert werden. Man denke an Weinstein. Jeder in Hollywood hat seit über einem Jahrzehnt gewusst, was läuft, aber keiner wollte seine Karriere aufs Spiel setzen. Bis Weinstein das Geld ausging und damit auch seine Macht flöten ging und er zum Abschuss freigegeben wurde. Und hier reden wir von den Royals. Es ist eine Sache Klatsch und Tratsch zu verbreiten, davon lebt die Presse und sie beherrschen das Spiel. Aber eine ganz andere, ihnen ernstlich schaden zu wollen. Aber ich bin sicher, ihr ist nicht bewusst, was die Firma alles gegen sie hat. Und sie werden es verwenden. Langsam. Zuerst vielleicht ihr Umfeld, diejenigen die sich um sie scharen. Sie werden sicher auch warten, bis ihr Kind da ist. Aber Meghan wird damit nicht durchkommen.

Klar sie werden Harry nicht zu sehr schaden. Auch wenn er ein verwöhntes Gör ist, er ist immer noch Enkel, Sohn und Bruder. Hätten sie ihn fertigmachen wollen, wäre es das Einfachste. Aber sie werden so gut es geht, diesen dummen Menschen schützen.

Auch wenn es so aussieht als würden sie den Royals schaden, glaube ich eher das Gegenteil. Deren Opfer wird noch mehr geschätzt und Kate steht jedes Mal besser da.

Das Markle-Debakel

Diese Woche startete für Meghan Markle mit einem Sieg. Der Richter lehnte die Berufung von „Mail on Sunday“ ab und verdonnerte sie zur Zahlung von 450’000 £ Anwaltskosten an Markle. Diese hatte 750’000£ innerhalb von 14 Tagen verlangt und stellte auch die Forderung, die MoS müsse 6 Monate lang auf der Frontseite ihre Niederlage gegen Meghan publizieren. Sie gab sogar die Schriftgrösse an. Es sollte als Abschreckung dienen.

Ich hab schon die Hände freudig gerieben und freute mich auf das Zurückschlagen der Medien.

Und der Schlag folgte noch am gleichen Abend.

The Times brachte einen Artikel, indem Meghan Markle von den Palastmitarbeitern Mobbing vorgeworfen wird. Keine Anonymen Quellen, keine Gerüchte. Sondern Jason Knauf, der Kensington Palace Mitarbeiter. Der die damalige Situation mit Meghan beschrieb und erklärte, er hätte sich 2018 sogar ans HR gewandt. Harry hatte ihn damals gebeten, die Anschuldigungen fallen zu lassen.

Dazu kommt noch, dass Meghan bezüglich ein paar Ohrringe gelogen hatte. Diese Ohrringe hatte sie vom Kronprinz Mohammed bin Salman geschenkt erhalten und sie öffentlich getragen. Das Problem dabei war, dass dieser damals des Mordes an Khashoggi beschuldigt wurde. Den Palastmitarbeitern hatte Meghan erzählt, diese hätte sie von Chopard geliehen.

Ihre Anwälte bestätigen, dass sie angegeben habe, sie seien geliehen, aber nicht, dass sie von einem Juwelier geliehen seien. Meghan seien die Anschuldigungen damals nicht bekannt gewesen.

Aufgrund der NDAs haben die beiden sicher nicht damit gerechnet, dass sich die ehemaligen Mitarbeiter äussern würden. Sie hatte sie sogar vor Gericht verunglimpflicht, die „Fab 4“ seien es gewesen, die ihr mit dem Brief an ihren Vater geholfen hätten. Nun da der Richter keine Verhandlung zulässt und an ihnen ein Makel hängen bleibt und Meghan im Oprah-Interview das Opfer spielen wird, wandten sie sich an die Presse, um die Dinge klarzustellen. Meghan ist nicht das Opfer.

Der Artikel erschien nicht in einem Boulevardblatt sondern in der seriösen Times, vom allseits respektierten Valentin Low und bestätigt damit auch, dass die Gerüchte in der Klatschpresse über „Duchess Difficult“ der Wahrheit entsprachen.

Meghans Anwälte schlugen umgehend zurück, es sei eine Schmierkamgagne des Palastes.

Die Firma steht auch nicht gut da, weil sie nicht reagiert hatten. Aber seien wir ehrlich. Hätten sie reagiert, wäre ihnen Rassismus vorgeworfen worden. Ich glaube keine Sekunde, dass die Höflinge diesen Coup nicht von langer Hand geplant hätten und nur den richtigen Zeitpunkt abgewartet haben. Ihnen war sicher auch bewusst, dass sie nun richtig reagieren müssen, um ihre Haut zu retten. Mittwochabend erklärte der Palast, man würde den Anschuldigungen nachgehen, um aus den Fehlern zu lernen. Mobbing würde nicht toleriert. Boom!

Der Palast nimmt die Anschuldigungen gegen eine Herzogin ernst und geht ihnen nach. Nun man stelle sich vor, eine Firma oder Organistion würde nun Meghan eine Plattform bieten, sich durch sie vertreten lassen. Einer Frau, der öffentlich Mobbing vorgeworfen wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass ihr grad die Fälle davonschwimmen. Alle halten sich grad bedeckt.

Wird sie klagen? Sie verklagt Zeitungen, die sie für Fotos hinbestellt hat. Wird sie solche ernste Anschuldigungen einfach ignorieren? Und wenn, was käme dann alles vor Gericht zum Vorschein? Schon jetzt überschlägt sich die Klatschpresse mit ihren Geschichten, die sie nicht berichten durften, weil sie keine Beweise hatten.

Auf der anderen Seite haben wir die Firma. Prinz Philip im Krankenhaus, dort gelandet gerade als das Interview bekannt gegeben wurde. Der Palast hüllt sich etwas bedeckt, was die genau Ursache ist. Klar, er ist alt und kränklich. Aber ich wäre nicht überrascht, wenn das Timing nicht zufällig gewählt wurde. Die Queen und die Cambridges gehen den Pflichten nach. Aber ich glaube alle halten den Atem an und warten auf Sonntag.

Sie liessen durchsickern, sie hätten durch die Medien zufällig vom Interview erfahren als ein CBS Mitarbeiter Aufnahmen von ITV haben wollte. So kam das Interview an die Öffentlichkeit. Aber ich kann das schwer glauben. Ich bin ziemlich sicher, die Firma hat eine ganze Abteilung, die nur darauf achtet, welchen Schritt Meghan und Harry machen, um ihnen zuvorzukommen. Eine andere Story besagt, dass Harry und Meghan wussten, dass sich die Palastmitarbeiter öffentlich äussern werden und deshalb das Interview gaben.

Klar dem Oprah-Interview gibt das Aufschwung. Aber selbst Oprah dürfte jetzt grad etwas unbequem in ihrem Palast sitzen. Es kann so oder so ausgehen. Sie kann gefeiert werden oder sie wird beschuldigt, einer Mobberin eine Plattform gegeben zu haben, um ihre Lügen zu verbreiten.

Mrs. Amerika

Historien-Drama, USA, 2020

Mit: Cate Blanchett, Rose Byrne, Elizabeth Banks

1 Staffel (9 Folgen)


Phylis Shlafly ist verheiratet, Mutter von sechs Kindern und politisch engagiert. Leidenschaftlich kämpft sie gegen Kommunismus, insbesondere bei Nuklearthemen ist sie sehr gefragt. Mit ihrem Kommunikationstalent könnte sie es in den Kongress schaffen, muss jedoch feststellen, das ihr Mann ihr politisches Engagement nur so lange unterstützt, wie sie es als Hobby betreibt und es sein Leben nicht beeinflusst. Als perfekte Hausfrau und Mutter gibt sie ihren Traum auf.

Ihr Talent setzt sie dann gegen die Ratifizierung das ERA ein – das Gleichstellungsgesetz Anfang der 70er Jahre. Der Verfassungszusatz soll Frauen und Männern die Gleichen Rechte zusichern. 1972 stimmen sowohl der Senat wie das Repräsentantenhaus der Ratifizierung zu, jedoch braucht es auch die Zustimmung von mindestens 38 Bundesstaaten.

Gloria Steinem kämpft für den Verfassungszusatz, so auch die erste afroamerikanische Abgeordnete Shirley Chisholm, die für die Präsidentschaft kandidiert.

Gezeigt wird der Kampf um die Gleichstellung aus Sicht der Frauen. Männer sind hier eher aussen vor, geniessen den Kampf der Frauen untereinander für ihre eigenen Interessen. Die Serie bemüht sich, beide Seiten objektiv darzustellen. Jede Folge ist einer der Frauen gewidmet. Hierfür hätte ich mir aber mehr „Vielfalt“ gewünscht. Die Gegnerinnen der Ratifizierung sind alles sehr konservative Ehefrauen und die Befürworterinnen Partynudeln und Lesben. Das Geben und Nehmen in der Politik wird gut dargestellt und nicht beschönigt. Allerdings sind mir die Themen sehr oberflächlich und rasant abgehandelt. Mehr Tiefe hätte es vertragen können.

Die Protagonisten sind allesamt gut. Cate Blanchett als Stepford wife ist perfekt, was mich zu Beginn irritiert hat sind ihre Lippen. Weniger Filler wäre mehr gewesen, es hat abgelenkt. Sie dominiert die Serie. Die Rolle Gloria Steinem wirkt hier eher blass, verzichtbar. Dafür fand ich die Rolle Bella Abzug und ihr Spiel in der Politik der Männer gut dargestellt.

Es ist aus heutiger Perspektive fast unglaublich, dass der Satz „Männer und Frauen sollen in den Vereinigten Staaten und überall, wo US-Recht gilt, gleiche Rechte haben“ bei Frauen so viel Gegenwind erhalten hat. 2020 hat man zwar die erforderliche Mehrheit, allerdings wird noch darüber gestritten, ob es richtig ist, da die Frist ja schon lange abgelaufen ist.

Natürlich ist es Hollywood und natürlich wird Geschichte etwas verdreht. Historische Genauigkeit sollte nicht erwartet werden. Nichtsdestotrotz ist es eine sehenswerte Serie, die eine etwaige Vorstellung von damals gibt und aufgrund der guten DarstellerInnen.

Bewertung: 3.5 von 5.

Privatsphäre zur Primetime

Meghan hat letzte Woche ihr Klage gegen Mail on Sunday teilweise gewonnen. Der Richter gab ihr Recht, ihre Privatsphäre sei verletzt worden. Über das Copyright für den Brief muss noch entschieden werden. Da ihre Mitarbeiter ihr bei der Verfassung des Briefes (an ihren Vater) geholfen haben, könnte das Copyright sogar der Krone gehören. Dann am Valentinstag postete eine „Freundin“ und Vogue-Fotografin ein Photo vom Harry und der schwangeren Meghan.

Innerhalb einer Woche bedanken sie sich, dass der Richter den Wert ihrer Privatsphäre anerkennt um dann veröffentlichen sie ein sehr privates Foto. Kontroverse vorprogrammiert.

Wenn ein A-Promi wie Beyonce schwanger für ein Foto posiert ist das ja normal. Aber wenn man, wie die Sussexes ständig behauptet, nur ein gewöhnliches Paar sein zu wollen, das ein „normales“ Leben abseits des Medienrummels führen will, ist das ein massiver Widerspruch. Schließlich wusste keiner, dass Meghan schwanger ist bis sie sich entschieden hatte, es der Welt zu verkünden. Es muss auch daran erinnert werden, dass sie sich beschwert hat als sie ihre Schwangerschaft mit Archie verkünden musste. Sie wollte angeblich diese privat halten, aber der Palast hätte verlangt, dies öffentlich zu machen (Zufällig an Eugenies Hochzeit). Wenn ihre Privatsphäre für sie so wertvoll ist, warum hat sie dann jetzt nicht einfach geschwiegen?

Viele Stars verkünden die Schwangerschaft nicht. Wir erfahren erst davon, wenn das Kind da ist. Vor allem jetzt in dieser Zeit, ist es gar kein Problem, dies privat zu halten. Mich lässt das immer wieder erkennen, dass Meghan eben nie zur A-Liga gehörte. Die zahlen, damit ihre Agenturen sie aus der Presse halten. C-Liga bezahlen Agenturen, damit sie sie in die Presse bringen, mit welchen Geschichten auch immer. Hauptsache Aufmerksamkeit.

Das ist nicht tragisch. Sie war 20 Jahre in Hollywood tätig und das Höchste was sie erreicht hat, war eine Nebenrolle in einer Serie, die bald abgesetzt worden wäre. Das war ihr täglich Brot, auf sich aufmerksam machen. Was mich ehrlich schockiert ist, dass Harry dabei mitmacht. Er wurde doch anders erzogen. Jetzt ist er eine Lachnummer. Die Militär-Titel sind vom Tisch, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er irgendeiner Royalen Organisation ab April vorstehen darf. Die Firma wird ihm aber sicher nicht zu viel schaden. Er ist ja nicht nur Meghans Dackel, er ist auch Enkel, Sohn und Bruder. Und irgendwie muss man ihn nach der Scheidung in ein paar Jahren wieder integrieren können. Prinz bleibt er für immer.

Tags darauf setzten sie noch einen drauf, Meghan wird Oprah am 7. März ein Exclusiv-Interview geben. Gemäss der PR sei Oprah frei, sie darf alles Fragen was sie will 😉

Beides war zu erwarten. Ich habe ja im Dezember geschrieben, dass ich auf die Schwangerschaftsankündigung warte und dass Oprah Meghan wegen eines Exclusiv-Interviews umgarnt, war seit der Hochzeit 2018 allen klar.

Ist das aber nicht etwas seltsam? Sie haben einen Deal mit Netflix und wollen ihre eigene Doku produzieren. Aber statt ihre Geschichte in der eigenen Doku zu erzählen, gehen sie fremd. Aus Hollywood hört man, die Chefetage von Netflix sei so gar nicht begeistert von dem, was die beiden abgeliefert haben. Angeblich zu viel Selbstbeweihräucherung. Sie haben die erste Lieferung abgelehnt.

Auch von ihrem Spotify-Podcast hört man gerade nichts mehr. Das hätte ja angeblich ein regelmässiger Podcast werden sollen. Aber es gab nur diesen einen Ende Dezember und kein Wort mehr.

Nun ist das Netz in Aufruhr wegen des Interviews. Oprah ist nicht blöd. Sie wird das Maximum rausholen. Und Oprah weiss, dass sich im Grunde kaum jemand für Meghan interessiert. Alle werden einschalten, in der Hoffnung sie redet über das Königshaus. Plaudert aus dem Nähkästchen. Sie muss es auch tun. Sie muss sich als Opfer der verstaubten und rassistischen Firma darstellen, diese Karte spielt sie immer wieder. Aber wie offen wird sie sein? Wird sie nur Andeutungen machen? Ganz sicher ein Tränchen hier und da fliessen lassen. Sie muss ja irgendwie die 90 Minuten füllen. Am Ende kriegt dann Harry noch ein paar Minuten Sendezeit. Aber Meghans Herz muss wohl vor Freude springen. Sie wird zur Primetime in TV erscheinen!

Ende März ist das Übergangsjahr vorbei, die Queen hat offenbar schon entschieden. Ist das ein letzter Versuch die Öffentlichkeit auf ihre Seite zu bringen? Oder nehmen sie die Gelegenheit wahr, zu verkünden „sie hätten entschieden, die Titel und Patronages nicht mehr zu nutzen, um sich auf ihre Wohltätigkeitarbeit zu konzentrieren“. Man hat schon vor zwei Monaten läuten gehört, dass die Firma ihnen die Chance gibt, so zu tun, als wäre es ihre Entscheidung.

On verra……

Verschwiegen – Defending Jacob

Angeblich Thriller, USA, 2020

Mit: Chris Evans, Michelle Dockery, Jaeden Martel

1 Staffel (8 Folgen)

* Spoiler *


Andy Barber wird vom Staatsanwalt Neal in einer Voranhörung befragt. Die Geschworenen sollen entscheiden, ob es überhaupt zu einer Verhandlung kommen soll.

10 Monate zuvor lebte Andy Barber, selber Staatsanwalt, ein ganz normales Leben in Newton mit seiner Frau Laurie und dem 14-jährige Sohn Jacob.

Dann wird Jacobs Mitschüler Ben im Park tot aufgefunden und der Fall wird Andy übertragen. (Seltsam, dass ein Kind tot im Park gefunden wird und die Schule gleich dichtmacht, die Türen sperrt als wäre ein Terrorist unterwegs). Die Kids wollen zwar nicht mit dem Staatsanwalt reden (Minderjährige dürfen offenbar ohne ihre Eltern befragt werden), dafür posten sie online ihr Wissen und so findet Andy heraus, dass Jacob ein Messer besitzt. Er durchsucht sein Zimmer, findet es und wirft es weg. (Als brillianter Anwalt hat er nicht daran gedacht, dass das Messer seinen Sohn vielleicht entlasten könnte).

Der erste, der ins Visier genommen wird ist der Sexualstrftäter Leonard Patz. Dann wird jedoch Jacobs Fingerabdruck auf Bens Jacke gefunden und er wird angeklagt. Drei Mal wurde auf Ben eingestochen, aber man fand nichts. Kein Haar, keine Tatwaffe, keine Zeugen, keinen Spritzer Blut an Jacob, nur einen halben Fingerabdruck und der Fall ist klar.

Andy wird der Fall entzogen und Neal übertragen. Die Sensationspresse hat Lunte gerochen und Andy muss seiner Frau gestehen, dass er der Sohn von Billy Barber ist, einem verurteilten Mörder und Vergewaltiger, der lebenslänglich im Gefängnis sitzt.

Die Serie konzentriert sich ab hier darauf, wie sich die Familie verändert, wenn ihr Kind zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall wird. Sie geht auf den Schaden, den es anrichten kann, und wie das Leben das sie kannten ist vorbei ist.

Es ist aber eine sehr langatmige und farblose Erzählung einer ausgelutschten Geschichte mit den typischen Klischee-Charakteren wie dem strebsamen Vater der gehobenen Mittelklasse, der kontrollierenden Mutter, bei der alles nach Plan laufen muss, dem Konkurrent am Arbeitsplatz, dem in sich zurückgezogenen Teenager, der tragischen Vergangenheit, die aufgearbeitet werden soll und der medialen Inquisition und sozialen Isolation.

Die Theorie vom „Mördergen“ wird aufgestellt und ich hab gedacht, das ist ein schlechter Witz. Dies wird aber in der Serie konsequent weiterverfolgt, um zum Schluss zu kommen, ja Jacob hat ein paar relevante Gene, aber dieses Wissen sagt nun gar nichts aus. Schön dass sie dabei waren und Adieu. Aber gut, diese Theorie war relevant, damit Andy seinen Vater im Gefängnis besucht, um ihn um eine DNA-Probe zu bitten.

Zwischen der 2 und 6 Folge sehen wir nur ein emotionsloses Familiendrama. Chris Evans sieht zwar gut aus und er mag vielleicht ein guter Held in Avangers sein und sicher auch für Romantische Komödien geeignet, aber ein Dramadarsteller ist er definitiv nicht. Ob er mit seinem Sohn Witze reisst, schockiert oder besorgt ist, er hat immer den gleichen angestrengten Gesichtsausdruck. Im Gegenzug überkompensiert Michelle sein mangelndes Dramatalent und übertreibt es masslos. Die Eltern sind einfach eine Fehlbesetzung. Sie wirken zu jung für dieses Kind, so Fehl am Platz. Da ist keine Chemie in diesem Dreieck. Die Melancholie wirkt erzwungen, auch wenn ich die Musikauswahl passend finde. Ich bin Fan von düsteren nordischen Serien, hier aber ist es einfach dunkel, man möchte einfach das Licht anknipsen, um besser zu sehen.

In Folge 7 geht endlich die Verhandlung los und wir hören, dass Jacob online einen Artikel verfasst hat, in dem quasi erzählt, wie er Ben getötet hat. Zwar legt sich der Schock, da er nichts gepostet hat, was nicht in der Presse war, Laurie aber, die an der Unschuld ihres Sohnes Zweifel hat, ist nun definitiv überzeugt, er war es. Diese Wahrscheinlichkeit ist jenseits von Andys Vorstellungskraft. Für ihn ist alles ganz normales Teenagerverhalten, womit er im Grunde nicht Unrecht hat. Was in dieser Serie gezeigt wird, ist nicht abnormal, alles könnte man so oder so auslegen.

Im Grunde geht es ja hier um die Frage, hat Jacob Ben getötet oder nicht? Zwar erfahren wir so nebenbei, dass er von Ben gemobbt wurde, aber für die Geschichte dahinter ist hier kein Platz. Jacob kommt hier kaum vor. Beide sind Randfiguren. Wenn Jacob auftaucht, dann um zu sagen, dass alles nicht so gemeint war.

Jacob wird freigelassen. Patz hat ein Geständnis geschrieben und sich dann erhängt. Die Familie verbringt ihren Urlaub in Mexico, wo sich Jacob mit der 16-jährigen Hope anfreundet. Nach der Silvesterparty ist Hope verschwunden und die Polizei verhört Jacob. Der behauptet, sie hätten sich zerstritten und er hätte die Party verlassen.

Nun ist es Andy der Laurie gestehen muss, was er herausgefunden hat. Patz hat sich nicht umgebracht sondern wurde im Auftrag seines Vaters getötet. Am nächsten Morgen taucht Hope lebendig auf. Doch zu Hause ist Laurie von Jacobs Schuld nach wie vor überzeugt und zerbricht daran. Auf dem Weg zum Coiffeur will sie von ihrem Sohn wissen, ob er es getan hat. Im Regen fährt sie immer schneller, er gesteht den Mord, nur damit sie langsamer fährt und sie fährt gegen die Tunnelwand. Sie ist verletzt und Jacob liegt im Koma.

In der Voranhörung soll entschieden werden, ob Laurie wegen versuchten Mordes vor Gericht soll oder ob es ein Unfall war. Es wird als Unfall angesehen, Ende der Show.

Die Serie lässt es eigentlich offen, ob es Jacob nun getan hat oder nicht. Jacob bleibt ein Mysterium.

Im Buch wurde Hope tot aufgefunden, Laurie erkannte dass ihr Sohn ein Psychopath war, drehte durch und Jacob starb. Aber die Serie will offenbar eine Online-Diskussion auslösen, damit über sie berichtet wird und hinterlässt ein offenes Ende. Es wird mir immer ein Rätsel bleiben, warum man ein erfolgreiches Buch verfilmt um es dann in den wichtigen Stellen zu verändern.

In die Serie wurde sicher sehr viel Geld reingesteckt, das kann man an den Bilder erkennen. Leider hat man am falschen Ende gespart. Das Drehbuch ist miserabel, die Dialoge sind manchmal peinlich, 2020 ist dies gar ein Verbrechen. Zudem ist es zu lang. Den Inhalt hätte man sehr gut in einen Film von 90 Minuten packen können. Es wird extrem in die Länge gezogen.

Man kann sich die Serie durchaus anschauen, unter den gegeben Umständen und der Freiheitsberaubung haben viele von uns viel Zeit für TV. Aber die Zeit wäre in das Buch von William Landay vielleicht besser investiert.

Bewertung: 2 von 5.

Kill ‚em all – John Niven

Roman, 2018, 384 Seiten

Steven Stelfox war in den 90ern Musik-Manager der über Leichen ging („Kill your Friends“), 2003 wollte er Jesus über den Tisch ziehen („Gott bewahre“) und jetzt, mit 47 ruht er sich auf seinen Millionen aus. Doch neben David Geffen fühlt er sich wie ein Fiat 500 der vor einem Todesstern steht. Egal wie viel man hat, es geht immer mehr. Da ist immer ein neues monetäres Ziel, das zu erreichen ist, um noch grösser und reicher zu werden. Deshalb verdient er sich als Berater aka Problemlöser noch ein bisschen was dazu, wenn Deals abgeschlossen werden müssen oder jemand im Showbiz abgesägt werden soll.

Sein Freund und Rechtsverdreher James Trallick bittet ihn um Hilfe. Dessen Künstler Lucius wird erpresst. Lucius, der Kaiser de Pop ist nunmehr ein hochverschuldeter Junkie, der gezwungen ist, auf eine weltweite Comeback-Tour zu gehen, um seine Schulden zu tilgen. Die Industrie munkelt schon lange darüber, dass Lucius eine Schwäche für kleine Jungs hat und dass auf seiner Ranch Narnia so einiges falsch läuft. Aber nachdem er Connor abgesägt hat, weil er ihm schon zu alt geworden ist, wollen seine Eltern nun 50 Millionen Dollar oder sie gehen mit dem Video an die Öffentlichkeit. Steven soll ihm aus der Scheisse raushelfen und der ist definitiv nicht zimperlich. Kommt ihm gerade recht, dass Trump Präsident ist und Fake News der neue Trend ist.


Lucius Du Pre ist niemand geringeres als Michael Jackson. Auch wenn es nicht Michael sein soll, hier wird ganz klar er beschrieben, mit dem einzigen Unterschied, dass er ein Weisser ist, der unzählige Operationen über sich hat ergehen lassen, um Schwarz zu werden.

Dieses Buch ist nichts für zartbesaitete. Schonungslos und vulgär rechnet es mit der Oberflächlichkeit der Unterhaltungsindustrie ab. Aber auch mit dem Loser, der mit seinem faulen Arsch auf dem Sofa sitzt und dieses Buch liest. Steven ist ein Typ, der die Gesellschaft und ihre Sucht nach Fame und Geld hast und gleichzeitig ist er Teil davon.

Dies ist das 3 Buch mit Steven Stelfox. Ich habe die beiden vorherigen nicht gelesen (Kill your Friends, Gott bewahre), das hat aber nicht gestört. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn manche Stellen doch etwas abstossend waren.

Der Autor John Niven hat früher selbst als A&R Manager bei Plattenfirmen gearbeitet. Es braucht Mut solch ein Werk, solche Direktheit zu veröffentlichen. Es war spannend, ich musste auch immer wieder Lachen und hab jeweils mitgeraten, welcher Star wohl hier und da gemeint ist. Steven (ehemaliger Produzent von American Pop Star) hatte für mich Ähnlichkeit mit Simon Cowell (American Idol).

Definitiv nicht mein letztes Buch vom Autor.

Bewertung: 5 von 5.

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle – Stuart Turton

Krimi, 2018, 605 Seiten


Er wacht im Wald auf, ohne Erinnerung. Das einzige, was ihm durch den Kopf geht und dessen er sich sicher ist, ist der Name „Anna“. Während er versucht, sich zu erinnern, wer er ist oder wie er aus diesem Wald herauskommt, hört er eine Frau rennen und schreien. Jemand ist hinter ihr her. Er rennt ihr zu Hilfe, hört nur einen Schuss und ist sich sicher, Anna ist tot. Jemand nähert sich ihm vom Hinten und steckt ihm einen Kompass ein, um aus dem Wald rauszukommen.

Er findet aus dem Wald raus und rennt dem Anwesen vor ihm entgegen. Dort findet er heraus, dass er Sebastian Bell und Gast der Feier ist. Die Familie Hardcastle hat zu einem Maskenball für ihre Tochter Evelyn auf Blackheath eingeladen.

Sein richtiger Name ist jedoch Aiden und er lernt den „Pestdoktor“ kennen, der ihm seinen Auftrag erklärt. Evelyn wird jeden Abend ermordet, was aber nicht nach Mord aussieht. Sein Auftrag ist es, den Mörder zu finden und Beweise zu liefern. Er hat acht Tage Zeit und bewohnt immer für 24 Stunden einen anderen Körper der Anwesenden. Schafft er es nicht, beginnt der Zyklus wieder von vorne und er wird wieder bei Null anfangen.

Also setzt Aiden alles daran herauszufinden, wer Evelyn ermordet. Er will aber nicht nur ihren Mörder finden, er will sie retten. Dabei muss er gegen die Eigenschaften der Personen ankämpfen, deren Körper er sich jeweils bedient und darauf achten, dass sie überleben, sonst verliert er die Stunden des Tages.


Aus der Ich-Perspektive erleben wir Aiden jeden Tag als eine andere Person, mit Stärken aber auch Schwächen und wie Aiden seinen Auftrag erfüllen will, um aus Blackheath herauszukomen. Dazu ist er mit Verrat und Hindernissen konfrontiert.

Die Geschichte war wirklich sehr spannend. Ich war gefesselt und konnte mich gut in die jeweiligen Personen, aber auch in Aidans Kampf mit ihnen reinversetzen. Es kommen sehr viele Personen vor, gegen Ende musste ich immer wieder anhalten und überlegen, wer das jetzt war, aber alle sind relevant. Man erlebt die gleichen Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln und jede liefert neue Details, wie ein Zahnrad, das ineinander spielt.

Die Puzzleteile zusammenzufügen war spannend und bis zum Ende war ich mir nicht sicher, wer es wirklich war. Das Ende hielt dem hohen Niveau des Buches nicht ganz Stand, war aber schlüssig aufgelöst.

Ein wahrliches Lese- und Ratevergnügen!

Bewertung: 4.5 von 5.

The Undoing

Drama/Thriller, USA, 2020

Mit: Nicole Kidmann, Hugh Grant

1 Staffel (6 Folgen)

Das Leben von Grace Fraser ist eigentlich perfekt. Sie lebt das typische New Yorker High Society Leben. Ist eine erfolgreiche Psychologin, ihr Sohn besucht eine teure Privatschule, ihr Ehemann Jonathan ist ein anerkannter Arzt, ein toller Vater und sie führen eine glückliche und ehrliche Ehe.

Bei der Planung eines Auktionsevents mit anderen Müttern der Schule taucht plötzlich die Künstlerin Elena auf. Ihr Sohn hat ein Stipendium für die Privatschule erhalten. Elena und Grace reden hin und wieder ein paar Takte miteinander, aber werden nicht enge Freundinnen.

Dann wird Elena ermordet aufgefunden und Grace versucht Jonathan zu erreichen. Der hat aber sein Handy zu Hause gelassen und ist verschwunden.


Die erste Folge fing vielversprechend an. Dann wurde Elena ermordet und die Polizei hatte sofort Grace ins Visier genommen. Das störte mich, weil es schlicht und einfach nach Ablenkungsmanöver roch. Und das war nicht der Einzige, der ins Nichts führte. An sich ist das in einem Thriller nicht per se schlecht, aber hier war es schon ab Folge 2 sehr offensichtlich und deshalb nervte es mich.

Jonathan behauptete, er sei aus Angst davongerannt. Aber seine Reise nach Cleveland wurde schon in der ersten Folge erwähnt. Also was? Vorsätzlicher Mord? Ist das sonst niemanden aufgefallen? Was hat er übrigens drei Monate lang gemacht oder was hatte er überhaupt vor mit seinem Leben? Auch haben wir hier einen Verdächtigen, der vor Gericht gestellt wird. Aber die Polizei kam nicht auf die Idee in seiner Vergangenheit zu wühlen? Es sind einfach sehr viele Logikfehler und Unklarheiten in dieser Serie.

Der Fokus wird sehr stark auf Kidman gelegt. Wie sie durch Wohnungen oder Strassen läuft, wie sie abermals schlaflos im Bett liegt, ihre Augen, wie sie hin und her wandern. Kidman hier, Kidman da. Diese Zeit und die unnötigen Ablenkungsmanöver hätte man besser für mehr Tiefe nutzen sollen. Über das Opfer erfahren wir fast nichts. Auch nicht über das eigentliche Leben der anderen.

Ich hatte den Eindruck, die Macher wissen selbst nicht wohin sie wollten und knallten in den letzten paar Minuten noch ein dämliches Ende hin.

Sutherland hat mir gut gefallen, ich hätte gerne mehr von ihm mehr gesehen. Grant ist in der Zwischenzeit ziemlich gealtert. Entweder ist es lange her, dass ich ihn irgendwo gesehen habe oder das Leben hat ihm in letzter Zeit übel mitgespielt. Er war nicht schlecht, aber oftmals ungewohnt und verkrampft.

Kidman ist in ihrer Mimik einfach limitiert, das wird vor allem in der letzten Folge sehr deutlich. Ihr Gesicht ist schon zu straff angezogen, mir schien als hätte es in der Zwischenzeit eine weitere OP gegeben (seit Big Little Lies).

Es war zu oberflächlich für ein gutes Drama und zu viele Fehler und wenig Spannung für einen guten Thriller.

Bewertung: 2 von 5.
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